Teeladen-Inspirationen

Ich habe mir gestern ein paar Inspirationen geholt, wegen dem Laden. Wenn ich allerdings ganz ehrlich bin, war das nur ein Vorwand, um einen Tag freizunehmen und die Sonne zu geniessen. Es war so schön draussen, ich habe es richtig genossen. Wir waren auf einem Bauernhof, wir waren einmal während einem Vereinsausflug da. Es ist so richtig romantisch da. Ich mag ja eigentlich das Wort nicht so, weil einem da immer Kerzen und Rosen in den Sinn kommen aber ich meine romantisch im Sinne von romantischer Dichtung. Habt ihr einmal „Aus dem Leben eines Taugenichts“ von Joseph Eichendorff gelesen? Das ist ein Buch, das die Stimmung der Romatik genau erfasst. Aber ich schweife ab, eigentlich wollte ich euch ja von dem Bauernhof erzählen. Die haben neben einem Seminarhaus auch ganz viele andere Dinge, so kann man da zum Beispiel auch wunderbar spazieren und sogar Spargeln stechen. Ausserdem gibt es ein wunderbares kleines Restaurant, wo man einen wunderbaren Blick auf den nahegelegenen See hat. Das ist doch wirklich auch toll. Zudem gibt es einen Hofladen, da bekommt man wirklich tolle Sachen. Es hat mich geradezu inspiriert, wie ich den Teeladen gerne gestalten würde. So richtig „down-to-earth“ und halt richtig bodenständig/romantisch. Es wäre vielleicht sogar super, wenn wir einige Auszüge aus Büchern an die Wände malen könnten. Aus dem Taugenichts zum Beispiel.

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Ein Haus für ihr Auto

Der neueste Trend sind Fertiggaragen. Die sind nicht nur schnell montiert, sondern auch ziemlic h stabil. Ob man nun einen Bmw x5 oder einen Vw golf hat, jedes Auto ist sicher und trocken aufgehoben in dieser Garage. Bedenken gilt es überhaupt keine zu haben, denn der heutige Stand der Technik ermöglicht gute Qualität trotz schneller Bauweise. Eine Fertiggarage gibt es nicht nur in allen möglichen Formen und Farben, sondern auch in allen Breiten und Längen. Nichts ist einfacher als noch heute eine Garage zu haben. Kein Eiskratzen mehr oder Auto-aufwärmen-lassen im Winter und kein überstürztes Ins-Auto-rennen wenn es regnet.  Dieser Luxus kostet überhaupt nicht alle Welt und ist für jeden zahlbar. Es handelt sich ja nicht um einen Autopalast, sondern nur um eine Garage ohne Stuck und Goldverzierung. Individuelle Kundenwünsche können selbstverständlich auch berücksichtigt werden  - aber in eine Küche müssen sie die Garage schon selbst umbauen! Nichts ist unmöglich mit den heute so aktuellen Fertiggaragen.

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Abendsonne und guter Wein

Was gibt es schöneres, als an einem lauen Sommerabend die Seele baumeln zu lassen? Mit wenigen Vorbereitungen kann man jeden Abend geniessen, sich bei einem Glas Ripasso entspannen, bei Kerzenlicht tiefgründige Gespräche führen oder einfach schweigend die Wärme geniessen. Den Gang in den Weinshop hat man schnell erledigt, einige Kerzen hat man meist noch zu Hause. Zum Abendessen kann man entweder den Grill anwerfen und  sich ein gutes Stück Fleisch braten oder einfach einen leckeren Salat zubereiten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem tollen Rucolasalat mit Avocado und ein wenig Haloumi? Oder einen frischen Kopfsalat mit Oliven und Tomaten? Dazu ein wenig frisches Brot (wahlweise mit oder ohne Frischkäse) und schon ist das leckere Mahl fertig. Wer sagt denn, dass es immer so kompliziert sein muss? Einfachheit ist doch genau so schön. Ausserdem kann man sich so ganz darauf konzentrieren, was wichtig ist: Die letzten Sonnenstrahlen und die Wärme, die man bis spät in den Abend geniessen kann. Ausserdem gibt es nicht so viel abzuwaschen und man kann abends einfach ins Bett legen, ohne vorher noch stundenlang die Küchen aufzuräumen. Wenn man dazu noch die passende Gesellschaft hat und tolle Gespräche führen kann, ist der Abend doch wirklich perfekt.

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Hallo ihr Guten

Endlich habe ich meinen eigenen Blog. Ich habe mir dies zwar schon lange vorgenommen aber eigentlich muss ich auch gestehen, dass ich früher dafür wahrscheinlich auch gar keine Zeit gehabt hätte. Bis vor kurzem habe ich nämlich bei der Kantonspolizei Baselland gearbeitet. Das war eine wirklich schöne Zeit, mit vielen tollen Kollegen. Ich habe in der kleinen Abteilung Bussenkatalog Geschwindigkeit gearbeitet. Das klingt jetzt vielleicht nach Ärger aber grundsätzlich war ich hauptsächlich Sekretärin. Ich war ausserdem schon immer fasziniert von den kleinen Geschichten des Lebens. Einer meiner Lieblingsphilosophen ist der Franzose Jean-Francois Lyotard. Er ist einer der einflussreichsten Denker der Postmoderne. Während andere Philosophen wie Jean-Jaques Rousseau oder Immanuel Kant oftmals das Grosse und Ganze betrachtet haben (das heisst, sie haben die Vernunft als das Wichtigste überhaupt angesehen und sind zudem davon ausgegangen, dass der Mensch immer vernünftiger wird) hat Jean-Francois Lyotard einen ganz anderen Ansatz favorisiert. Dieser Ansatz besagte, dass es nicht auf das Grosse und Ganze an kommt sondern auf die kleinen Geschichten, die petites histoires, eines jeden Menschen. Das heisst das der einzelne Mensch wichtig ist, dass sich nicht die ganze Menschheit gemeinsam zu einer höheren Existenz weiterbildet sondern sich nur die Individuen verbessern können. Das finde ich wirklich äusserst interessant.

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Teeladen

Ich werde bald einen eigenen Onlineshop eröffnen. Mein Mann hat ja jetzt schon ein kleines Teegeschäft und wir würden sehr gerne Tees online verkaufen. Die Idee ist uns gekommen, weil eigentlich finden wir, dass es nicht so viele Online Shops gibt, die Tees verkaufen. Wer weiss, mit dem richtigen Webdesign und einer guten SEO wird das vielleicht was. Dann können wir uns darauf etwas konzentrieren, schliesslich ist unser Alltag sonst shcon recht hart. Ach, ich freue mich jetzt schon darauf, mich mit den Designern zusammenzusetzen. Eigentlich wird es gar nicht so eine grosse Arbeit geben, denn wir haben ja schliesslich schon ein Lager mit allen Tees, die wir benötigen. Mit einem guten Onlineshop wird es uns dann vielleicht auch möglich sein, weitere Verkäufe abzuwickeln. Hach, das wäre doch toll. Ich bin ein wenig am schwärmen, weil ich denke, dass dies eine gute und einfach Art ist, ein wenig mehr Geld zu verdienen. Wir werden sehen, was dann passiert. Mein Mann ist glaube ich auch schon ziemlich aufgeregt. Ich finde es süss, dass er die Idee so unterstützt, denn wenn ich ganz ehrlich bin war es nicht so ganz seine. Aber schliesslich sind wir jetzt schon eine lange Zeit verheiratet und so arbeiten wir auch ziemlich gut zusammen.

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Werden wir überwacht?

Wenn es um den Kauf und Konsum von Verbraucherprodukten geht, sind sich viele Menschen heutzutage gar nicht bewusst, wie wir eigentlich beeinflusst werden. Die Unternehmen haben genaue Strategien entwickelt, anhand derer sie herausfinden können welcher Kunde was, wie, wann und wo kauft und konsumiert. Kommt dies nun der Überwachung gleich? Science-Fiction Filme haben uns da schon auf das Gröbste vorbereitet. Doch eigentlich hat dieses 360 Feedback nicht nur Nachteile. Unsere Bedürfnisse werden immer mehr wahrgenommen und die Unternehmen setzen alles daran, diese zu befriedigen. So könnte man meinen, dass die Marktforschung und glücklich macht. Natürlich ist das etwas weit hergeholt. Aber ist es nicht so? Als Beispiel erwähne ich gerne Computerprogramme, die immer mehr auf die Usability hin optimiert werden. So wird es uns Endverbrauchern ermöglicht, mit komplexer Technologie umzugehen ohne dabei einen Nervenzusammenbruch zu erleiden. Ausserdem werden störende oder Fehlfunktionen ausgemergelt, sodass die Programme immer besser, schneller und kundenfreundlicher sind. Was kann daran also schlecht sein?

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Zur Politik

Politik ohne Wirtschaft? Nicht vorstellbar hier. Die Politiker sind so fixiert darauf, dass es dem Land gut geht, dass sie bisweilen ganz vergessen, dass es auch noch Menschen hinter all dem gibt. Die Vertreter in der Politik kommen zwar aus dem Volk. Aber sie sind oft voreingenommen, da sie eine leitende Stellung in irgendeinem Betrieb, einem Verein oder einer Gesellschaft haben. Da kann man nicht von Neutralität sprechen. Es ist erstaunlich, dass diese Persönlichkeiten überhaupt so viele Dinge nebeneinander managen können. Man muss sich fragen, wie gut die Qualität der Arbeit einer Person sein kann, wenn diese Präsident vom Ortverein und von der Bauerngesellschaft ist, nebenbei einen Bauernhof führt und auch noch einen Bioladen im Dorf. Dabei ist noch nicht erwähnt, dass die Person auch noch in der Politik tätig ist. Wo führt das denn hin? Vielleicht schenkt sie am Morgen der Frau Bundesrätin ein Werbegeschenk? Oder verteilt im Verein jedem, als einen Werbeartikel USB Stick? Ist das denn nicht Kartell genannt? Es lässt sich streiten über diese Vorkomnisse. Schön für jeden, der so viele Ämter innehat und jedes davon währschaft und gut erledigen kann. Die Mehrheit der Einwohner können das nicht. Sind Politiker eine Ausnahmeerscheinung? Oder sind sie etwa doch keine Superheros?

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Der Lenz ruft…

Frühlingszeit ist Heiratszeit. Obwohl die Scheidungsraten immer weiter in die Höhe gehen, lassen sich frisch verliebte Paare nicht davon abschrecken und entschliessen sich für den Bund der Ehe. Es mag erstaunen, dass doch noch an die ewige Liebe geglaubt wird. Oder ist es einfach eine andere Betrachtungsweise der Ehe, die die Leute zu diesem Schritt bewegt? Vielleicht wird die Ehe heute nicht mehr als etwas ewig bindendes, sondern als eine temporäre Abmachung wahrgenommen, die sich irgendwann auflöst und einer neuen weicht. Meistens ist der neue Partner nicht gleich der  Hochzeitsfotograf. Das wäre schon etwas zu auffällig. Doch es kommt durchaus vor, dass die Frau oder der Mann sich plötzlich mehr für jemanden anderen interessiert. Was dann? Gute Ratschläge gibt es zuhauf, doch letztendlich kann einem kein einziger Ratschlag wirklich helfen, wenn das Herz erst mal gebrochen ist. Ist der neue zufälligerweise gerade der Fotograf von nebenan, ist das natürlich eine grosse Gefahr für diesen, denn gerne einmal rastet die verlassene  und enttäuschte Person aus und begeht Taten, für die sie später keine gerichtlich wichtige Entschuldigung vorbringen kann. Doch schwarzmalen wollen wir nun wirklich nicht. Es ist erfreulich, wenn eine Partnerschaft wirklich über mehrere Jahrzehnte hält und stabil ist. Es gibt sie noch! Man hofft, dass es sie auch in 50 Jahren noch geben wird.

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Der Schrebergarten

Die Seele baumeln lassen. Das Gefühl, wenn man die Augen nach dem Tagträumen öffnet und die Welt immer noch so schön aussieht wie im Träume. Die Sonne auf der Haut spüren. Die Vögel singen hören. Der Duft von Blumen. Zu spüren, dass die Welt in Ordnung ist. Das Wort Garten, das vom indogermanischen Gerte, gher, ghortos stammt ist das Paradies des Mittelstandes, die Zuflucht des Otto Normalverbrauchers, schliesslich ist ein Schrebergarten nicht umsonst das Sinnbilds des Durchschnittsbürgers. Und trotzdem, es geht allen gleich. Wenn sie am Samstag ins Gartencenter gehen und Baustoffe für das neue Hüttchen kaufen vereint sie ein gemeinsames Band, ein Geheimbund der Gärtner. Wenn sie alle abends vom Garten nach Hause fahren, nach Rauch riechend und satt von Nahrung und Natur, dann beneidet man sie. Sie leben das einfache Leben, sind glücklich weil sie ein kleines bisschen grün besitzen, in mitten ihrer Verbündeten die das selbe Leben führen. Die Kinder, die anfangs noch im Garten spielen, dann nächtens heimlich mit ihren Freunden auftauchen um genauso heimlich das erste Bier zu trinken, bis sie dann völlig verschwinden und nur noch Sonntags die Eltern besuchen, und dabei die Sonne geniessen, die Familienbande pflegen, bis dann schliesslich die eigenen Kinder da sind, die dann älter werden, dann wenn die Kinder schliesslich den Garten der Eltern übernehmen, weil diese zu gebrechlich sind um sich noch mit jäten zu plagen… Der Schrebergarten ist ein Mikrokosmos des Lebens, eine heile Welt des Mittelstandes.

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Thailand und Zimmer

Gestern war ich in einem Reisebüro. Ich weiss gar nicht warum, eigentlich habe ich in nächster Zeit gar nicht vor in die Ferien zu fahren. Aber irgendwie wollte ich unbedingt ein wenig schwelgen. Ich habe mir einige Broschüren mitgenommen, von Thailand und den Malediven, und diese dann am Abend auf meinem Tisch ausgebreitet. Dazu habe ich mir etwas leckeres gekocht ( Linguine con Polpo, das Lieblingsessen meines Vaters) und eine gute Flasche Wein aufgemacht. Bei Kerzenschein habe ich dann die Broschüren durchgeblättert. Es kam mir vor, wie wenn ich direkt in den Ferien wäre. Ausserdem habe ich auf dem Balkon gegessen, es war ein wenig, wie wenn ich in Italien auf der Terasse unseres alten Ferienhauses gewesen wäre. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch ein wenig traurig geworden bin. Schliesslich habe ich schliesslich wirklich keine Zeit von zu Hause weg zu gehen. Der Job ist momentan einfach wirklich zu anstrengend und zudem muss ich ja auch noch meiner Schwester helfen, ihr Haus zu renovieren. Ich habe ihr versprochen, dass ich mich um die Kinderzimmer kümmere. Das ist wirklich eine wichtige Aufgabe, schliesslich will ich ja, dass die sich dann in den neuen Zimmern auch wohlfühlen. Ich dachte an ein Barbiezimmer für das Mädchen aber irgendwie glaube ich, dass sie da nicht so glücklich darin wäre.

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